Seminar "Benimm ist" wieder "in" für Achtklässler

„Weshalb erlebt das „Gute Benehmen“ gerade jetzt eine Renaissance? – Entwicklungen verlaufen wellenförmig. In den 70er und 80er Jahren haben sich die Leute wenig um dieses Thema gekümmert. Man wollte besonders cool sein und besonders lässig und locker in jeder Beziehung wirken. Nach nun mehr 30 Jahren geht der gesellschaftliche Wertewandel in eine andere Richtung. Die Kommunikation, und dazu zählen natürlich auch die Umgangsformen, gewinnt immer mehr an Bedeutung“, schreibt die Expertin für Erfolg und ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung Heike Holz auf ihrer Internetseite (www.heikeholz.de).

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8b und 8c der GemS/ERS Schaumberg Theley nahmen in Begleitung ihrer Klassenlehrerinnen Andrea Bantle und Ursula Caspar kürzlich an einem Seminar der Union Stiftung mit dem Thema „Benimm ist In! Sicheres Auftreten durch gute Umgangsformen“ teil, das Kommunikationstrainerin Heike Holz aus Rosenheim leitete.

Behandelt wurden die Themen Höflichkeit (Freundlichkeit, Pünktlichkeit, Grüßen…), Toleranz, Mobbing, Wahrheit und Lüge, Tischmanieren und die Vorstellung beim Praktikum. Am interessantesten fanden die Schüler die praktischen Übungen, Katja V., 8b, fand gut, „dass man üben konnte, wie man sich vorstellt.“ Hier wurde auch besonders auf die Bedeutsamkeit des Namens (Man nennt bei der Vorstellung den Vor- und Zunamen!), den Gruß und die richtige Begrüßung aufmerksam gemacht. Marlon G., 8b, bezeichnete es als „interessante Erfahrung zu sehen, wie die Leute sich vorgestellt haben“. „Interessant war auch, wie sich die Gesichtsausdrücke bei der Vorstellung verändert haben, z.B., wenn man aufgeregt war“, meinte Lea K., aus der 8b.

Alles in allem waren es zwei gelungene Projekttage, denn „Benimm ist in“ wird an der Schaumbergschule großgeschrieben. Schulleiter Friedbert Becker weiter:“ Wir begrüßen sehr gerne externe Fachkräfte an unserer Schule. Das professionelle Seminar von Frau Holz diente der Förderung der sozialen und kommunikativen Kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler und sollte positiv und nachhaltig den Umgang untereinander und auch Erwachsenen gegenüber beeinflussen.“ Konrektorin Margret Müller ergänzt, dass Höflichkeit und respektvolles Verhalten bei Schülern nicht selbstverständlich sind: „Gute Umgangsformen müssen vorgelebt werden, da der Verlust von Respekt und mangelnde Disziplin auch zu einer Verschlechterung des Lern- und Unterrichtsklimas in der Schule führen. Darunter leiden Schüler und Lehrer. Werte wie gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Toleranz, die Achtung vor dem anderen und dem Eigentum des anderen müssen täglich eingeübt werden. Nur so ist ein gutes und harmonisches Miteinander möglich. Zivilisiertes Zusammensein braucht Regeln, deren Vermittlung in vielen Elternhäusern leider nicht selbstverständlich ist. Wir als Schule sind angehalten hier systematische Erziehungsarbeit zu leisten.“

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