Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley

Modellschule der Talentförderung Sport des Landkreises St. Wendel

MENUMENU

Schulprojekt „We are the world“

Schulprojekt „We are the world“

Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley - Teilnehmer beim Schulprojekt „We are the world“

Am Sonntag, den 21. Oktober 2018 fand in der Saarlandhalle Saarbrücken das musikalische Schulprojekt „We are the world“ statt, an dem auch die Gemeinschaftsschule Theley mit einer Schülergruppe teilnahm. Das Event stand unter dem Motto „Musikulti – Musikunterricht mal anders“ und hatte das Ziel, Kindern und Jugendlichen andere Kulturen näherzubringen. In diesem Zusammenhang waren Hits von Andreas Bourani, Mark Forster und Namikasowie Gospelklassiker, wie zum Beispiel „Oh Happy Day“, von den Teilnehmern einstudiert worden. Auch Lieder aus fremden Musikkulturen wurden gesungen.  

Bereits seit Monaten war fleißig für die Veranstaltung geprobt worden. Insgesamt tausend Schülerinnen und Schüler von der ersten bis zur elften Klasse präsentierten die Songs mit Unterstützung einer professionellen Band vor einem riesigen Publikum. Mit dabei waren unter anderem Leonie Greiner und Noel André Lunguana, die Finalisten der TV-Casting-Show „The Voice Kids“. Die Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley stellte zudem ihren eigenen Schulsong vor.  

Das Konzert war ein ganz besonderes und unvergessliches Erlebnis für alle jungen Sängerinnen und Sänger.

Aids – Prävention und Aufklärung

Positive Resonanz auf Aufklärungs- und Präventionsangebot der AIDS-Hilfe

Seit vielen Jahren sind die AIDS-Hilfe Saar und das Gesundheitsamt St. Wendel Gast an der ERS Schaumberg Theley und führen ihr Präventionsangebot durch. Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Schülern ein realistisches Bild über HIV, AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten zu übermitteln. In geschlechtshomogenen Gruppen wurde den Schülern und Schülerinnen der Klassenstufe 8 das Thema dargestellt. „Es war interessant“ und „Wir haben viel gelernt“ waren die am häufigsten resümierten Aussagen. Von Ansteckungsmöglichkeiten über die Anwendung von Kondomen bis hin zu therapeutischen Fortschritten in der Behandlung HIV-Infizierter reichten die Lerninhalte. Offen und umfassend und mit viel Sensibilität wurden die Schüler und Schülerinnen informiert. Aber auch Einfühlungsvermögen für HIV-Positive wurde vermittelt. Denn AIDS kann jeden treffen. Konsequentes Schutzverhalten nimmt ab und die Neudiagnosen in Deutschland steigen. Hier leisten die AIDS-Hilfe Saar und das Gesundheitsamt seit vielen Jahren eine bewährte, präventive Arbeit an Schulen. Die Schüler der ERS Schaumberg Theley waren gerne zu einer Spende für den Verein AIDS-Hilfe Saar bereit.

Babybedenkzeit

Schüler und Schülerinnen nehmen am Projekt „Babybedenkzeit“ teil Jugendliche proben Elternrolle

Die Idee zu dem Projekt „Babybedenkzeit“ an der GemS Schaumberg Theley hatte Biologielehrerin Nicole König. Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 beschäftigten sich während ihrer „Babybedenkzeit-Woche“ mit Themen wie Liebe, Partnerschaft und Verhütung. Jede Schülerin bzw. jeder Schüler hatte ihr oder sein eigenes „Baby“ zu versorgen. Die Jugendlichen waren Eltern auf Zeit. Sie mussten sich um ihr Baby kümmern, Windeln wechseln, Fläschchen geben. Bei den Babypuppen handelt es sich um Simulatoren, die aussehen wie Babys. Sie reagieren wie Babys und wollen auch so behandelt werden. Die Puppe wird programmiert. Es finden Wach-, Schlaf-, Schrei- und Hungerphasen statt. Die jungen Mütter und Väter nahmen ihr Wunschkind auch mit nach Hause, wo es nachts versorgt werden musste. Sandra Graf (10b) war von dem Projekt begeistert, obgleich die Nächte etwas stressig waren. Auch Jeanine Quinten (9c) fand die Nächte sehr anstrengend. Elina Schu (10c) fand die Führung durch den Kreißsaal im Marienkrankenhaus St. Wendel sehr spannend. Clarissa Dorscheid (9b) fühlte sich während dieser Baby-Woche sehr eingeschränkt, während Lea Meyers (9c) trotz der schlaflosen Nächte ihr „Baby“ mittlerweile vermisst. Selina Scholl ergänzt:“ Wir wurden in dieser Woche über die Thematik sehr gut informiert. Jetzt kann ich mir vorstellen, wie viel Verantwortung ein Kind bedeutet. Dieses Projekt an unserer Schule sollte jedes Jahr durchgeführt werden.“

Bei fehlender Fürsorge reagieren die „Babys“ mit unterschiedlich lautem Schreien. Die Jugendlichen tragen ein Armband mit einem „Identifikations-Chip“, das während der Projektzeit nicht entfernt werden darf. Damit die „Babys“ ihre Eltern erkennen können, gibt es Kontaktpunkte für den Chip am „Babysimulator“. Nur wenn das „Baby“ die eigenen Eltern erkannt hat, lässt es sich füttern, wickeln und beruhigen. Die Versorgung kann also nicht von einer anderen Person übernommen werden – das „Baby“ würde weiter schreien. Ein interner Computerchip zeichnet genau auf, ob es gut versorgt wird oder etwa Vernachlässigung, grober Umgang oder gar Misshandlung geschehen sind. Die „Babybedenkzeit“ wurde begleitet von der „Katholischen Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen im Saarland“.

Die Schulleitung äußerte sich sehr positiv zum Ablauf und der Durchführung dieses Projektes.“Vor dem Hintergrund, dass die Anzahl junger, minderjähriger Mütter in den letzten Jahren stark zugenommen hat, und auch Schülerinnen und Schüler immer früher sexuell aktiv werden – ohne gänzlich über alle Konsequenzen Bescheid zu wissen – ist diese Projektwoche sehr sinnvoll, da ein Baby die Lebensplanung eines jungen Menschen entscheidend verändert“, resümiert Konrektorin Margret Müller, die bereits mehrere schwangere Schülerinnen während ihres Schullebens begleitet hat.

Benimm ist wieder “in”

Seminar „Benimm ist“ wieder „in“ für Achtklässler
Die Klassen 8a und 8b der GemS/ERS Schaumberg Theley nutzen auf Einladung der Unionstiftung die Gelegenheit an einem „Benimm-Seminar“ im Februar 2015 teilzunehmen.

Sicheres Auftreten durch gute Umgangsformen“ und wurde von der Kommunikationstrainerin Heike Holz aus Rosenheim geleitet. Behandelt wurden die Themen Höflichkeit (Freundlichkeit, Pünktlichkeit, Grüßen…), Toleranz, Mobbing, Wahrheit und Lüge, Tischmanieren und die Vorstellung bei einer Bewerbung.

„Weshalb erlebt das „Gute Benehmen“ gerade jetzt eine Renaissance? – Entwicklungen verlaufen wellenförmig. In den 70er und 80er Jahren haben sich die Leute wenig um dieses Thema gekümmert. Man wollte besonders cool sein und besonders lässig und locker in jeder Beziehung wirken. Nach nun mehr 30 Jahren geht der gesellschaftliche Wertewandel in eine andere Richtung. Die Kommunikation, und dazu zählen natürlich auch die Umgangsformen, gewinnt immer mehr an Bedeutung“, schreibt die Expertin für Erfolg und ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung Heike Holz auf ihrer Internetseite.

Am interessantesten fanden die Schüler die praktischen Übungen. Getreu dem Motto „Kleider machen Leute“ ist bei einem Vorstellungsgespräch schon der erste Eindruck, der weniger als drei Sekunden dauert, von entscheidender Bedeutung, denn die Kleidung vermittelt eine erste Botschaft. Aus Katalogen suchten die Schülerinnen und Schüler ihr Outfit für ein fiktives Bewerbungsgespräch zu ihrem Traumberuf zusammen und stellten dieses ihrer Gruppe vor, die über die Wahl diskutierte. Frau Holz erläuterte und bewertete die Kleidungsauswahl. „Die Schüler zeigten ein erstaunliches Gespür für eine angemessene und passende Kleiderwahl“, so Kathrin Franz, Klassenlehrerin der 8b. Auch verwies die Seminarleiterin auf die Tugend „Pünktlichkeit“ bei allen Gelegenheiten als wichtiges Zeichen der Wertschätzung. Bei den verschiedenen Rollenspielen wurden u.a. auch auf die Bedeutsamkeit der Namensnennung, nämlich zuerst der Vor- und danach der Nachname, und die richtige Begrüßung mit Händedruck aufmerksam gemacht.

Alles in allem waren es zwei gelungene Projekttage, denn „Benimm ist in“ wird an der Schaumbergschule großgeschrieben. Schulleiter Friedbert Becker weiter:“ Wir begrüßen sehr gerne externe Fachkräfte an unserer Schule. Das professionelle Seminar von Frau Holz diente der Förderung der sozialen und kommunikativen Kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler und sollte positiv und nachhaltig den Umgang untereinander und auch Erwachsenen gegenüber beeinflussen.“ Konrektor Lothar Klauck ergänzt, dass Höflichkeit und respektvolles Verhalten bei Schülern nicht selbstverständlich sind: „Gute Umgangsformen müssen vorgelebt werden, da der Verlust von Respekt und mangelnde Disziplin auch zu einer Verschlechterung des Lern- und Unterrichtsklimas in der Schule führen. Darunter leiden Schüler und Lehrer. Werte wie gegenseitige Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Toleranz, die Achtung vor dem anderen und dem Eigentum des anderen müssen täglich eingeübt werden. Nur so ist ein gutes und harmonisches Miteinander möglich. Zivilisiertes Zusammensein braucht Regeln, deren Vermittlung in vielen Elternhäusern leider nicht immer selbstverständlich ist. Wir als Schule sind angehalten hier systematische Erziehungsarbeit zu leisten.“ „Jetzt gehe ich viel entspannter zu einem Vorstellungsgespräch“, war eine der positiven Schülermeinungen nach dem Seminar.

Ein anderer Achtklässler fand gut, dass im Hinblick auf das bevorstehende Betriebspraktikum die Bewerbungssituation durchgespielt wurde.

Workshop Boxen

Am Samstag, 11.02.2017, waren die Boxer des Boxclub Schaumberg e.V. zu Gast an der Gemeinschaftsschule Schaumberg Theley.

Ziel der Veranstaltung war es, den interessierten Schülerinnen und Schülern den Boxsport näher zu bringen. So nahmen trotz schlechter Wetterbedingungen und sogar am schulfreien Samstag 28 Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen dieses weitere Sportangebot wahr. Nach einer theoretischen Einführung in die Geschichte des Boxsports ging es für die Teilnehmer gleich in die Sporthalle, wo die Mitglieder des Boxclubs Schaumberg bereits umfangreiche Trainingsmaterialien aufgebaut hatten. Unter fachkundiger Anleitung trainierten die Jugendlichen im Anschluss daran verschiedene Techniken. Zwölf Boxer und Helfer waren vor Ort, um die interessierten Schülerinnen und Schüler ganz individuell anzuleiten und zu beraten. Neben den sportlichen Übungen konnten auch grundsätzliche Werte wie Disziplin, Respekt und Fairness vermittelt werden. Zur Mittagspause freuten sich alle Beteiligten über die vom Boxclub spendierte Pizza. Nach der Stärkung wurden die jungen Sportlerinnen und Sportler in boxspezifischen Übungen und Arbeiten am Sandsack geschult. Noch während des Trainings freuten sich die Trainer und Mitarbeiter des Boxclubs über das sehr positive Feedback der Teilnehmer, die von der neuen Sportart überaus begeistert waren. Niklas Schmitt (Kl. 10c) fand den Boxworkshop sehr bereichernd: “Wir erfuhren einiges über die Vorgeschichte dieser Sportart und auch die Regeln. Interessant waren die Demonstrationen der Trainer. So konnten wir Einblicke gewinnen in den Ablauf eines Kampfes. Sie zeigten uns verschiedene Techniken und Bewegungsabläufe, die wir anschließend an Sandsäcken ausprobieren durften.“ Die Schülerinnen und Schüler, die den Boxsport an diesem Tag hautnah erleben durften, und alle, die sich für diese Sportart interessieren, sind herzlich zum Training des Boxclubs Schaumberg eingeladen. Eine spezielle Anmeldung ist für ein Probetraining nicht notwendig. Einfache Trainingskleidung genügt. Die Trainingszeiten sind online und über Facebook zu finden.

Der Boxclub Schaumberg e.V. bedankt sich herzlich bei der GemS Schaumberg Theley, besonders beim Schulleiter Dr. Eric Planta, für die Durchführung des gemeinsamen Projektes. „Wir hatten mit den Lehrern und Schülern einen super Tag und freuen uns bereits auf eine weitere Zusammenarbeit!“, so Fabian Paliot, Trainer des BC Schaumberg e.V.

Erste-Hilfe-Kurs

Alexander Weber trainiert Schüler in Erster Hilfe

Der erfahrene Rettungssanitäter Alexander Weber führt seit Jahren an der Gemeinschaftsschule/Erweiterten Realschule Schaumberg Theley für alle Schüler der Klassen 9 und 10 einen Erste-Hilfe-Kurs durch.

Dazu gehört auch das Wiederbelebungstraining. Nachdem die Kultusministerkonferenz nun vorgeschlagen hat, dass Schüler ab der Klasse 7 jährlich zwei Stunden in Wiederbelebung geschult werden sollen, hat Alexander Weber damit angefangen diese Schulungen auf die Klassenstufen 7 und 8 auszudehnen, damit auch jüngere Schüler mit dem Training lebensrettender Maßnahmen beginnen können. „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen dazu motiviert werden, im Notfall Erste Hilfe leisten zu können.

Mit Alexander Weber, seit Jahren Rettungssanitäter, lernen sie ihre Hemmungen im Umgang mit Verletzten abzubauen. Erste-Hilfe-Maßnahmen müssen frühzeitig begonnen und kontinuierlich eingeübt werden.“, so Schulleiter Friedbert Becker. Alex Weber ergänzt: “Es macht mir großen Spaß mit den Kindern zu arbeiten. Außerdem kann man nicht früh genug damit anfangen, Erste Hilfe leisten zu können. Viele Erwachsene haben seit ihrer Führerscheinprüfung keinen Auffrischungskurs belegt und sind in Notsituationen unsicher und ängstlich im Umgang mit Verletzten oder gar Schwerverletzten. Es passieren viele Unfälle. Deshalb beginnen wir mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen jetzt noch früher und frischen diese dann jährlich auf.“

Hip Hop – Workshop

Am Donnerstag, 26.01.17, boten wir in Zusammenarbeit mit VIOLA VITAL – Gesundheitsstudio einen Hip Hop – Workshop an.

Nach Unterrichtsende hatten die SchülerInnen die Möglichkeit unter Aufsicht eines Lehrers in zwei Klassensälen ihre Hausaufgaben anzufertigen und etwas zu Essen und zu Trinken. Ganz gespannt auf den Workshop betraten alle 27 TeilnehmerInnen kurz vor 14 Uhr die Halle.

Dort wurden sie von der Trainerin Frau Hannah Henkes und der Sportfachvorsitzenden Frau Schikotanz erwartet. Nach kurzer Begrüßung ging es dann auch schon los mit einem Aufwärmprogramm und Dehnen. Im Anschluss folgte dann die Einübung einer Choreographie. Es war nicht ganz einfach, die neu erlernten Schritte mit dem Takt der dazu abgespielten Musik in Einklang zu bringen. Aber mit viel Engagement und Freude hat es dann doch harmoniert 🙂

Kunst – Workshop


KUNSTWORKSHOP „Aus nächster Nähe”

2010 entwickelte Christoph M. Frisch, Künstler und Beiratsmitglied der Stiftung Kulturbesitz Kreis St. Wendel, ein Projekt, bei dem Jugendliche jenseits des „normalen” Kunstunterrichts in einer professionellen Arbeitsatmosphäre an die Kunst herangeführt werden sollen.

Dazu wurden in direkter Ansprache in Schulklassen nach Jugendlichen gesucht, die Motivation und Freude mitbrachten, dann an einem Wochenende Anfang September diesen Jahres in den Ateliers des Kunstzentrums Bosener Mühle an dem Projekt teilnehmen. Von unserer Schule meldeten sich sechs Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 an, die an drei Tagen am Wochenende in den Ateliers arbeiten konnten: Eileen Warken, Pascal Haasis, Sarah Kasper, Laura Martin, Sofie Detzler und unsere Austauschschülerin aus Myanmar D Moe Hein.

Entstanden sind eigenwillige figurative Bildkompositionen in Eitempera auf Karton, die zurzeit in einer Ausstellung in unserer Schule gezeigt werden, nachdem sie Anfang Oktober bereits in der Bosener Mühle zu sehen waren.

 

Nele – Schulische Prävention

Ausbeutung – Schulische Prävention durch NELE

In der Klassenstufe 7 der Gemeinschaftsschule am Schaumberg wurden im Dezember 2014 von der Beratungsstelle “NELE“ mehrere Präventionsveranstaltungen zum Thema „Schutz vor sexuellen Übergriffen und blöder Anmache“ durchgeführt.

Präventives Arbeiten bedeutet, Mädchen und Jungen altersangemessen zu informieren und zu stärken. Im Einzelnen wurden mit den Schülerinnen folgende Themenbereiche erarbeitet:

Was ist sexueller Missbrauch?
Wie oft kommen sexuelle Übergriffe vor?
Sexualisierte Gewalt im Internet /Cybermobbing
Welche Strategien/Tricks haben Täter und Täterinnen, um an Mädchen und Jungen heranzukommen?
Wie können Mädchen und Jungen ganz allgemein in ihrem Selbstbewusstsein und ihren Fähigkeiten gefördert und gestärkt werden?
Wie können sie sich gegen „blöde Anmache“ und sexuelle Übergriffe zur Wehr setzen?
Wo können sie Hilfe bekommen? Hinweis auf Beratungseinrichtungen im Saarland
In einem Filmbeitrag wurden abschließend die besprochenen Inhalte auf sehr eindrückliche Weise nochmals präsentiert und besprochen. Damit die Schülerinnen im Bedarfsfall noch mal etwas nachlesen können, wurde zielgruppen-spezifisches Informationsmaterial verteilt. Im Anschluss an die Unterrichtseinheiten hatten die Mädchen die Möglichkeit, offene Fragen zu klären und Probleme anzusprechen.

Schulleiter Friedbert Becker nahm das Angebot der Organisation „NELE“ an der Schaumbergschule über diese etwas heikle Thematik zu referieren gerne an.

Die Beratungsstelle für Jungen „Phoenix“ informierte währenddessen die Schüler über Hilfen und Unterstützungen bei sexuellen Belästigungen.

Suchtprävention

Suchtpräventionsprojekt erfolgreich beendet

Im laufenden Schuljahr fand in der Klassenstufe 7 der GemS/ERS Theley wiederholt ein Suchtpräventionsprojekt für alle Schüler statt, verteilt auf 5 Einheiten zu jeweils 3 Schulstunden. Durchgeführt wurde das Projekt von Frau Münz von der Suchtberatungsstelle Knackpunkt, Frau Scheid vom Gesundheitsamt und Frau Ney, der Jugendbeauftragten der Gemeinde Tholey, in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Klassenlehrern und Fachlehrern der 4 Klassen.

Konrektor Hans-Josef Berwanger unterstreicht die Notwendigkeit dieser schulischen Maßnahme zur Suchtprävention:“Die Einstiegsgefahren von Drogen werden häufig verkannt und unterschätzt. Darüber müssen wir unsere Schülerinnen und Schüler fortwährend informieren. Wir freuen uns daher über die Hilfe unserer Suchtexpertinnen von außen.“ Bearbeitet wurden die Themen „Was ist Sucht ?“ und „Wonach kann man süchtig werden?“.

Alkohol und Nikotin wurden in eigenen Einheiten thematisiert und auch das Thema PC/Chatten/Internetspiele wurde mit den Schülern ausführlich besprochen. Im Vordergrund stand jedoch nicht nur die reine Wissensvermittlung; eigene Erfahrungen, der Umgang mit Gruppendruck und das Nein-Sagen-Lernen sowie teamfördernde Spiele – kurz, die Vermittlung von Lebenskompetenzen nahm einen großen Raum ein. Die Schüler durchliefen einen Rauschbrillenparcours, erstellten Collagen, diskutierten und stellten ihr Können in verschiedenen Interaktionsspielen unter Beweis.

In der 5. und letzten Einheit wurden die Schüler im Rahmen eines „Suchtquizes“ spielerisch getestet, um herauszufinden, was vom Gelernten und dem erarbeiteten Wissen noch „hängen geblieben“ ist. Es blieb ausreichend Zeit für eine Auswertung. Die Schüler haben zum Abschluss ihrer Projekttage in Eigenregie ein gemeinsames Frühstück organisiert und danach alkoholfreie Cocktails gemixt.